 |
Club Skyscraper (History)
1997 The Beginning of
Wie alles begann
Im Jahre 1996 wurde ich zwanzig Jahre alt. Diesen Geburtstag wollte ich ganz speziell feiern und lud all meine Kollegen, Freunde, also eigentlich alle, die ich kannte, ein.
Da ich wusste, dass für solche Zwecke das Feuerwehrlokal zur Verfügung stand und es in meiner Umgebung war, war dies die geeignete Location für mein Fest. Als wir dann so zusammensassen, kam plötzlich die Idee, hier einen Club zu eröffnen. Eigentlich nahm ich diese Idee gar nicht ernst, da ich eh nicht allzu viel Zeit hatte. Damals studierte ich noch an der HTL Brugg-Windisch Informatik. Aber irgendwie reizte es mich schon. Denn jedesmal, wenn wir in den Ausgang wollten, kam die Frage, wohin. Hier in der Gegend ist gar nichts los. Wenn man etwas erleben wollte, musste man direkt nach Zürich. Ich setzte mich intensiv mit dem Thema auseinander und kam zum Ergebnis, dass, wenn man es richtig anpackt, es gelingen kann.
Nach einer ausgiebigen Diskussion und Briefwechsel mit dem Gemeinderat, bekam ich dann auch die Bewilligung dafür. Ich musste mir nur noch über das Konzept im Klaren sein. Das Ziel, das ich mir steckte, war, jeden Samstag eine Party mit verschiedenaltrigen Leuten zu feiern, nach dem Motto "Wenn es den anderen gut geht, geht es mir auch gut". Von Anfang an war klar, dass bei mir nur Techno laufen würde. Mit der Zeit nahm die ganze Sache Ausmasse an, welche ich alleine nicht mehr bewelltigen konnte. Also musste ich mir Leute suchen. Es hatten sich sehr viele Leute gemeldet und mit der Zeit kristalisierte sich das Team dann heraus.Am 15. Februar 1997 war es dann auch soweit. In allen Zeitung und sogar im Radio Argovia war zu hören, bzw. zu lesen: NEUERÖFFNUNG CLUB SKYSCRAPER FEUERWEHRLOKAL TEGERFELDEN. Jedoch die Eröffnung war ein totaler Flop. Nur etwa zehn Personen hatten den Eintritt von Fr. 8.-- bezahlt. Viele standen drausen, fragten, welchen Sound dass laufen würde und zogen wieder ab, als sie hörten, dass Techno läuft. Aber ich liess mich nicht entmutigen. Die Konsequenz daraus war, dass ich sagen musste, sorry people, aber ihr seid das falsche Publikum für den Club, oder Tegerfelden war für so etwas noch nicht soweit. Dann kam die Idee, dass nur gewisse Leute mit MemberCards in den Club eingelassen werden. So konnten wir unser Publikum aussuchen, und ich war vor einem weiteren Desaster verschont. Denn die gesamte Finanzierung übernahm ich aus meinen privaten Ersparnissen.
© 2004 by Sky Promotion
|
|
 |
|